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Ein Bild zum Glück - Projektbeschrieb
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Auftragskunst für ZeitgenossInnen

         
 

EIN BILD IST EIN BILD....UND NOCH NICHT DAS GLÜCK AN SICH.
Dennoch male ich für Sie – Ihren Wünschen gemäss – ein Bild zum Glück.
Denn: das Glück liegt näher als wir denken.
Es will nur wahr genommen werden.

Glück - Wunsch
Breiten Sie Ihre derzeitigen Wünsche vor sich aus: Die kleinen, den Alltag beflügelnden. Die hohen, aus der Tiefe kommenden. Die Ihrem Leben eine Mitte gebenden. Die Sinnwahlen und Glaubenssachen.
Vergegenwärtigen Sie sich Ihre erfüllten Wünsche.
Sowie die unerfüllten: Misslungenes, Gescheitertes, Enttäuschtes, Verlorenes. Gerade sie bergen grosses Wachstumspotential: neue Einsichten und Ausrichtung, das Gelingen auf Umwegen, die Versöhnung, das Loslassen, Zu-Fälle, Geschenke.

Wunsch - Bild
Von Ihrer Sichtung erzählen Sie mir so viel oder so wenig, wie Sie wollen. Gemeinsam wählen wir dann aus, sprechen über Erfahrungen und Erwartungen, über Gott und die Welt und das Vielleicht. Bis ich mir ein Bild von Ihrem Wunsch-Glück machen kann. Nun male ich für Sie. Auf Holz; Überraschungen inbegriffen. Während dieser Umsetzung trägt meine schöpferische Energie Ihren Wunsch mit.

Bild - Glück
entsteht, wenn wir beide zuFrieden von dannen gehen. Wenn Sie lange Freude haben an Ihrem Bild.
Wenn es als eine Sprosse in Ihrer Glücksleiter wirkt. Zu meinem Glück gehört, dass ich viele meiner Fähigkeiten für Sie mit Ernst ins Spiel bringen und damit mein Brot verdienen kann (auch Kuchen und Schlagrahm). Darum kostet es etwas. Ihnen gehört dann ein Original aus einer wachsenden Serie von individuellen Wunsch-Bildern zum Thema Glück, die früher oder später in meiner virtuellen Galerie zu besichtigen sein werden.

Handlungen
Wir vereinbaren einen Termin für das erwähnte Gespräch, idealerweise in meinem Atelier oder bei Ihnen zu Hause.
Zu diesem Anlass legen Sie mir ausserdem drei persönliche Sachen vor, die für Ihre Vorstellung oder Erfahrung von Glück von Bedeutung sind. Vielleicht haben Sie ein eigenes „ Leitmotiv “ (im Anhang finden Sie sonst ein paar Anregungen). Gemeinsam bestimmen wir Thema, Farbklang, „Stil“ und Format für Ihr Bild.
Wir einigen uns auf einen Zeit- und Preisrahmen (ab Fr. 700.-).
Ihre hälftige Anzahlung setzt mich ans Werk: eintauchen in Ihr Thema, entwerfen und verwerfen, suchen und finden, zeichnen, malen. Sobald das Bild Gestalt angenommen hat, geben Sie einen Blick darauf und kommentieren. Damit die Richtung stimmt.
Ich führe mein Werk zu Ende und „leihe“ es Ihnen zur Anfreundung aus. Sie entscheiden innert 3 Wochen, ob es Ihnen gefällt,
ob eine Überarbeitung nötig ist, oder ob Sie es zurück geben möchten. Ihre Restzahlung nimmt das Bild in Ihren Besitz.

Soweit die Regeln, Ausnahmen sind verhandelbar. Mir verbleibt das Recht, ausgewählte Bilder als Postkarten zu veröffentlichen (unter Wahrung des Persönlichkeitschutzes, versteht sich).

Ob telefonisch oder schriftlich: Ich freue mich auf Ihre Fragen, Ideen und Wünsche.

Übrigens: Eines der AuftragsBilder (MusenKuss) wurde am 20./21. März 2014 von der australisch-schweizerischen Musikerin Helen Davey im Rahmen ihres JahresProjekts 52 auf erfrischend-verspielte Weise vertont, mit Klängen nachgemalt. Hier kann es gehört werden.

 

Galerie
 
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Anhang

beispielhafte Leitmotive

 


„NICHT ZU BEKOMMEN, WAS MAN WILL,
IST MANCHMAL EIN GROSSER GLÜCKSFALL.“
Dalai Lama

Es war einmal ein chinesischer Bauer, dessen einziges Pferd davon lief. Was für ein Unglück! Es kehrte am nächsten Tag zurück, zusammen mit einer Herde von Wildpferden. So ein Glück!
Beim Zureiten brach sich sein einziger Sohn das Bein. Was für ein Unglück! Weshalb er nicht für den Krieg eingezogen werden konnte. So ein Glück! Undsoweiter. Übrigens: Mit „Glück“ und „Unglück“ kommentierte jeweils des Bauern Umfeld. Er selbst erwiderte darauf stets: „Glück oder Unglück, wer weiss das schon.“
chinesische Parabel

„FROH ZU SEIN, BEDARF ES WENIG, DOCH WER FROH IST, IST EIN KÖNIG.“
Kinderlied

My home is my castle.
englisches Sprichwort


 (...) Aber jetzt stand da nur ein Fläschchen (..) mit einem Papierschild um den Hals,
auf dem in grossen, schönen Lettern geschrieben stand: “Trink mich!”(...)
aus „Alice im Wunderland“, Lewis Carroll

  „Nur Liegen ist schöner!“
Heinz Zwyssig, Deltaflieger/–Lehrer, luftarena.ch

BAUKNECHT WEISS, WAS FRAUEN WÜNSCHEN
TV-Spot für Haushaltmaschinen (aus den 60ern)

  Mehr Zeit zum Leben
Migros Fertigmahlzeiten

„Take a walk on the wild side!“
aus einem Song von Lou Reed, 80er

  Der schnelle Weg zum Erfolg.
52'200'000 Einträge auf Google (10.10.17)

GLÜCK - Alles, was Sie darüber wissen müssen, und warum es nicht das Wichtigste im Leben ist.
Buch von Wilhelm Schmid (philosophischer Publizist)


ANLEITUNGEN ZUM UNGLÜCKLICHSEIN
Buch von Paul Watzlawick (Kommunikations-Wissenschafter)

SEI STILL, DENN DIESER TAG IST HEILIG. MACH DIR KEINE SORGEN.
Nehemia, Altes Testament

JEDOCH, DIE HELLEN VOGELRUFE KÜNDEN DEN FERNEN FRÜHLING AN.
Haiku

Leben ist immer JETZT.
aus den yogischen Weisheitslehren 

 

 


3 Mitbringsel (z.B.):

:


 

Zeitpunkt
Du kannst Dir ein Bild vom Glück machen


Bevor wir Gerda Toblers Atelier in einer ehemaligen Druckerei in Pfäffikon/ZH betreten, erinnern wir uns an das Wort eines alten DDR-Künstlers, der uns kurz nach der Wende in seine Wohnung dicht an der Mauer einlud: 'Ein Bild ist eine Meditationsfläche'. Wer diese kluge Beobachtung einmal verinnerlicht hat, kann kein Bild mehr betrachten, ohne sich daran zu erinnern. Immer wieder hinschauen, immer Neues auf der immer gleichen Fläche sehen und festellen, dass ein Bild einen auf die Reise nimmt, im Fall von Gerda Tobler auf eine Reise ins Glück.
Wir besuchen sie, weil sie neben ihrer Tätigkeit als Dozentin an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich im Auftrag Glücksbilder malt. Die Menschen kommen zu ihr, breiten ihre Wünsche aus, die kleinen, die tiefen, die grossen. Sie blicken auch auf Gescheitertes, Misslungenes, auf Enttäuschungen, denn «gerade sie bergen grosses Wachstumspotenzial» heisst es im kleinen Prospekt von Gerda Tobler – «das Gelingen auf Umwegen». Aus diesem Gespräch über Gott und die Welt entwickelt sich ein Bild des individuellen Glücks, das sich über Skizzen und Rücksprachen zu einem ausgewachsenen Gemälde entwickelt, das als «Sprosse auf der Glücksleiter wirken» soll. Dann hängt es bei den Glücklichen, erinnert sie vielleicht daran, dass wir alles Glück in uns tragen und hält unnachgiebig und liebevoll das Ziel der Reise vor Augen.
Das Bild als Meditationsfläche eben.
Die Versenkung ist nicht zufällig: Gerda Tobler praktiziert seit vielen Jahren Yoga und arbeitet auch als Yoga-Lehrerin, unter anderem in einem Männer-Gefängnis. Wer Yoga praktiziert, kommt Schicht um Schicht der 'ananda maya kosha' näher, der innersten 'Wonnehülle'. Es braucht dazu Disziplin und Übung, aber dies allein reicht nicht. Denn sie zu erreichen, so sagen die grossen Yogis, bleibt Gnade.
Und Gerda selber, ist sie glücklich? «Doch, ich bin ein glücklicher Mensch, auch wenn ich nicht immer glücklich bin – die Quelle ist immer da.»
Zu Mittag taucht noch Martin Flüeler auf. Er bingt ein wunderbares Zitat von Theodor W. Adorno mit: 'Mit dem Glück ist es nicht anders als mit der Wahrheit.: Man hat es nicht, sondern ist darin. Ja, Glück ist nichts anderes als das Umfangensein, Nachbild der Geborgenheit in der Mutter. Darum aber kann kein Glücklicher je wissen, dass er es ist. Um das Glück zu sehen, müsste er aus sich heraustreten: er wäre wie ein Geborener. Wer sagt, er sei glücklich, lügt, indem er es beschwört, und sündigt so an dem Glück. Treue hält ihm bloss, der spricht: ich war glücklich. Das einzige Verhältnis des Bewusstseins zum Glück ist der Dank: das macht dessen unvergleichliche Würde aus.'
Martin Flüeler ist Gründer und Leiter des 'TüLab', einer Werkstatt, in der Kinder und Kind Gebliebene nach Herzenslust tüfteln, erfinden und werken können. Gerda hilft mit im Stiftungsrat, der es geschafft hat, dass diese einzigartige Institution gefördert wird. Auch das TüLab wäre eine Glücksgeschichte, die wir an dieser Stelle auf eine Internet-Adresse reduzieren müssen (www.tuelab.ch). Denn bereits wartet Nadia Bellardi im Lokalradio LoRa mit ihrer Geschichte auf uns. (...)

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Auszug aus dem Artikel des ‚Zeitpunkt’ Nr. 90 (Juli 07) „Auf der Suche nach dem real existierenden Glück“ von Christoph Pfluger,
s. auch
www.zeitpunkt.ch